Feuerwehr Rastatt

Berichte über Einsätze, Übungen und Veranstaltungen

Archiv für die Kategorie ‘RA-Ottersdorf’

Einsatz 398 / Unterstützung für Rettungsdienst

Verfasst von ff-rastatt am 7. November 2009

Um 16:22 Uhr forderte der Rettungsdienst die personelle Unterstützung der Feuerwehr an. In der Douglasienstraße musste eine Person unter schwierigen Bedingen aus dem Obergeschoss geholt werden.
Fahrzeuge: MTW 7/19

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Einsatz 395 / Rauchentwicklung in Gebäude

Verfasst von ff-rastatt am 6. November 2009

IMG_4970[1] Um 15:11 Uhr meldeten Kinder, dass aus einer Wohnung in der Alten Bahnhofstraße der Warnton eines Rauchmelders dringt und es nach Rauch riecht. Die Wohnungstür wurde gewaltsam geöffnet. Ein Atemschutztrupp ist in die Wohnung vorgegangen. Er hat in der Küche einen qualmenden Topf auf dem eingeschalteten Elektroherd vorgefunden. Der Elektroherd wurde abgestellt und der qualmende Topf mit verbrannten Speisen ins Freie getragen. Beim parallel laufenden Absuchen der Wohnung wurde in einem Wohnraum eine auf dem Sofa liegende männliche Person schlafend angetroffen. Sie wurde geweckt, ins Freie gebracht und vom Rettungsdienst übernommen. Der Treppenraum und die Wohnung wurden mit dem Überdrucklüfter rauchfrei geblasen.
Fahrzeuge: LF 1/44, DLK 1/33, ELW 1/10-1, TLF 1/24, RW 1/52, LF 7/42

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Einsatz 394 / Rauchentwicklung in Gebäude

Verfasst von ff-rastatt am 5. November 2009

2009-11-05 Einsatz 394 CIMG1044 Um 11:48 Uhr wurde eine Rauchentwicklung im 2. Obergeschoss der Gustav-Heinemann-Schule gemeldet. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass im 2. Obergeschoss die Dehnfuge zwischen einer zweiteiligen tragenden Säule vermutlich vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Die Isolierung und der Dämmstoff mussten teilweise entfernt und der glühende Dämmstoff mit Wasser abgelöscht werden.
Fahrzeuge: LF 1/44, DLK 1/33, LF 1/45-1, LF 7/42, ELW 1/10-1, MTW 5/19

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24-Stunden-Tag

Verfasst von ff-rastatt am 17. Oktober 2009

2009-10-17 24-Stunden-Tag IMG_3599Lebhaft ging es am Freitag und Samstag in den Gerätehäusern der Abteilungen Kernstadt, Niederbühl, Ottersdorf, Rauental und Wintersdorf zu. Die Gesamtjugendfeuerwehr veranstaltete unter der Leitung von Markus Kiefer ihren jährlichen 24-Stunden-Tag. Das Programm sah vor, dass die Jugendabteilungen in ihren Geräthäusern die Jugendlichen über 24 Stunden mit einer Mischung aus Fortbildung und Spielen beschäftigen. Mit dazu gehörte, dass sie sich an der Zubereitung der Verpflegung ebenso beteiligen mussten, wie an der Sauberkeit auf der Wache. Sie sollten den Alltag einer Berufsfeuerwehr kennen lernen. Dienstantritt war am Freitag um 15 Uhr. Es folgte die Einteilung in Einsatzgruppen. Die Feldbetten wurden aufgebaut und bezogen. Daran schloss sich Fahrzeugkunde an. Welches Gerät liegt wo auf dem Fahrzeug und wie wird es unfallfrei bedient. Unterbrochen wurde der „Alltag“ von Einsatzalarmen. Um 19:00 Uhr wurde einen Scheunenbrand in Ottersdorf  gemeldet. Alle beteiligten Abteilungen rückten aus. Brandbekämpfung und Ausleuchten der Einsatzstelle musste von den Jugendlichen und den Betreuern bewältigt werden. Danach Rückfahrt zur Feuerwache. Schläuche wechseln und Fahrzeug wieder einsatzbereit machen. Um 22.30 Uhr kam der nächste Alarm für die Abteilungen Kernstadt und Niederbühl. In Niederbühl brannte im Freigelände Gestrüpp. Um 4 Uhr der nächste Alarm. Ein automatischer Feuermelder bei einer Firma hatte angesprochen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es ein Fehlalarm war. Rückfahrt zur Wache und ein weiterer Vesuch.

Mitten in das Frühstück platzte um8.30 Uhr der nächste Alarm. Ein Wanderer wurde im Niederwald vermisst. Planmäßig wurde in Gruppen das Gebiet abgesucht und die vermisste Person gefunden. Rüchfahrt zur Wache, Frühstück beenden und Schlafraum aufräumen.

Die große Abschlussübung fand am Samstag um 11 Uhr im Bauhof statt. Angenommen war, dass es in einer Werkstatt  zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand gekommen ist. Drei Mitarbeiter des Betriebes wurden vermisst. Nach und nach rückten die Fahrzeuge der Kernstadt und der Abteilungen Niederbühl, Ottersdorf, Rauental und Wintersdorf an. mit Begeisterung bauten die Jugendlichen die Wasserversorgung auf und bekämpften das angenommene Feuer. Die vermissten Personen wurden gefunden und erstversorgt. Viel Spaß machte es ihnen, als zum Schluss der Übung die beiden Monitore des TLF 30/50 in Betrieb genommen wurde und sie den Steuerhebel führen durften.

Fahrzeuge wieder einsatzbereit machen, Mittagessen und die abschließende „Putzstunde“ rundeten das Tagesprogramm ab. Um 15 Uhr war der 24-Stunden-Tag beendet und die Jugendlichen packten schweren Herzens ihre Sachen und traten den Heimweg an.

Begeisterte Jugendliche berichteten am Morgen, dass an Schlaf nicht zu denken war. Es gab immer etwas zu tun oder musste erzählt werden. Wenn dann mal eine Ruhephase eingetreten ist, kam der nächste Alarm. Es hat allen einen Riesenspaß gemacht und sie freuen sich schon auf den nächsten 24-Stunden-Tag.

Markus Kiefer dankte allen Jugendlichen und insbesondere den Betreuern für ihr außergewöhnliches Engagement.

Gruppenfoto

Gruppenfoto

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Einsatz 357 / Rauchentwicklung in Gebäude

Verfasst von ff-rastatt am 5. Oktober 2009

2009-10-05 Einsatz 357 CIMG0940Um 12:51 Uhr wurde gemeldet, dass in der Josefstraße bei Isolierarbeiten die Dehnfugenisolierung in Brand gesetzt wurde. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte qualmte es im 3. Obergeschoss aus der Dehnfuge. Die Fassadenisolierung musste teilweise entfernt werden. Die glusende Isolierung wurde mit CO-2 und mit Schaummittel versetztem Wasser aus der Kübelspritze gelöscht. Die hinter der Isolierung liegenden Räume und die Dehnfuge wurden abschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Fahrzeuge: ELW 1/10-1, LF 1/44, DLK 1/33, LF 7/42, RW 1/52

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Historischer Umzug durch Rastatt

Verfasst von ff-rastatt am 26. Juli 2009

2009-07-26 Stadtfest 210 IMG_1719 Bei strahlendem Sonnenschein hat sich die Abteilung Ottersdorf mit einer in dunklen Tuchröcken, weißen Hosen, Stiefeln, Messinghelm und Koppel gekleideten Löschmannschaft und ihrer historischen Handdruckspritze, die von zwei Pferden gezogen wurde, am gut besuchten historischen Umzug durch Rastatt beteiligt.

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Historische Übung zum Stadtfest

Verfasst von ff-rastatt am 25. Juli 2009

2009-07-25 Stadtfest 004 IMG_1403 Die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt haben sich anläßlich der 925-Jahr-Feier mit historischen Übungen unter dem Titel „Brandbekämpfung im Wandel der Zeit“ am Stadtfest beteiligt.

Zahlreiche Besucher verfolgten die Übungen am Carl-Schurz-Haus, die einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung der Brandbekämpfung gaben.
Es begann mit einer Übung um 1500. Aus einem verqualmten Fenster rief eine Frau um Hilfe. Der Nachtwächter gab, wie es damals üblich war, Alarm. Handwerker eilten unkoordiniert zur Hilfe. Sie brachten alles mit, was zur Hilfeleistung notwendig war. Über eine Leiter wurde die Frau gerettet und anschließend mit einer Eimerkette versucht das Feuer zu löschen.
Die nächste Übung zeigte eine Löschmannschaft um 1900. Bei gleicher Übungsannahme kam eine von Hand gezogene Spritze zum Einsatz. Damals alarmierte der Ortsbüttel, der mit einem Fahrrad und einer Glocke durch den Ort fuhr, die Feuerwehrleute.
Um 1920 wurde die Spritze größer und leistungsfähiger. Sie wurde von zwei Pferden an die Einsatzstelle gezogen. Der Ortsbüttel verwendete ein Signalhorn, der vorläufer der heutigen „Martinhörner“.
Um 1940 kamen die ersten Verbrennungsmotorspritzen zum Einsatz. Sie wurden auf einem Anhänger verlastet, von einem Traktor zur Einsatzstelle gefahren. Der Alarm erfolgte über Handsirenen.
Um 1960 gab es in Rastatt schon den „stillen Alarm“, die Weckerlinie. Sie wurde über das normale Stromnetz angesteuert und alarmierte gezielt die Feuerwehrleute. Zum Einsatz kam eine VW-Käfer als Kommandofahrzeug und ein LF 8 (eine Leihgabe der Freiwilligen Feuerwehr Kuppenheim).
Zum Abschluss der Vorführungen kamen die Fahrzeuge der neuesten Generation zum Einsatz. Ein Löschzug, bestehend aus einem LF 20/20, einer DLK 23/12 und einem TLF 30/50. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet ging der Angriffstrupp in das vequalmte Gebäude vor. Parallel dazu wurde die um Hilfe rufende Frau über die Drehleiter gerettet. Die Alarmierung erfolgt heute über Funkmeldeempfänger. Mit viel Beifall wurden die Akteure bedacht.

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Einsatz 266 / Silobrand

Verfasst von ff-rastatt am 17. Juli 2009

IMG_4795 Um 10:20 Uhr wurde gemeldet, dass aus dem Spänesilo einer Schreinerei im Eschenweg Rauch dringt. Bei der Erkundung wurde festgestellt, der Späneturm war im oberen Bereich an der Außenwand heiß und beim Öffnen der oberen Putzöffnung drang Rauch und Hitze aus dem Silo. Da die Gefahr einer explosionsartigen Verpuffung (Staubexplosion) bestand, wurden zunächst drei C-Rohre in Stellung gebracht und anschließend damit begonnen, die Späne und das Sägemehl  aus dem Silo heraus zu kratzen. Durch die weißen Schutzanzüge und die Atemschutzmaske eine schweißtreibende Tätigkeit. Dabei kam es, wie erwartet, zu mehreren schlagartigen Durchzündungen. Die Flammen konnten durch die bereitgestellten C-Rohre schnell gelöscht werden. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen konnte nicht verhindert werden, dass die Flammen auf die Baumwoll-Filterbeutel auf dem Dach übergegriffen haben. Die Späne und das Sägemehl aus dem Silo zu holen gestaltete sich schwieriger als erwartet. Die Glutnester hatten sich teilweise stark verbacken. Erst der unkonventionelle Einsatz einer „Kanalratte“ eines Kanalspülfahrzeugs der Stadt zeigte eine spürbare Wirkung. Von Wasserstrahlen angetrieben hat sich die Düse selbstständig in das fest verbackende Gemisch aus Spänen und Sägemehl gearbeitet. Vier Fünftel des Inhalts konnten aus dem Silo herausgespült und mit einem Radlader in bereit gestellte Container zwischengelagert werden. Nach rund sechs Stunden Einsatz unter erschwerten Bedingungen war das Feuer so weit gelöscht, dass die Einsatzstelle verlassen werden konnte.
Fahrzeuge: ELW 1/10-1, TLF 1/24, LF 1/44, DLK 1/33, LF 1/45, LF 7/42 GW-T 1/74, MTW 1/19

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Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr

Verfasst von ff-rastatt am 5. Juli 2009

2009-07-04 JF-RA Leistungsspange

Stadtjugendfeuerwehrwart Markus Kiefer mit den erfolgreichen Jugendlichen

(MK) Am 4. Juli 2009 haben 14 Jugendliche der Abteilungen Niederbühl, Rauental, Ottersdorf und Plittersdorf der Jugendfeuerwehr Rastatt in Iffezheim die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr mit Erfolg abgelegt.
Nach vielen schweißtreibenden Übungsstunden konnten sich die 14 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Rastatt beweisen.

Folgende Aufgaben musten von den beiden Gruppen (jeweils 9 Jugendliche) unter den kritischen Blicken der Abnahmeberechtigten bewältigt werden:

  • 1500 Meter Staffellauf. Die 9 Jugendlichen der Gruppen konnten sich die Laufstrecke selbst einteilen. Jeder Jugendliche musste aber eine Strecke laufen. Eine Gruppe bewältigte die Strecke in einer Zeit von 3:26 und die zweite Gruppe in 3:27.
  • 55-Meter-Kugelstoßen als Gruppenleistung. Jeder aus der Gruppe musste einmal die 5-kg-Kugel stoßen, dabei war ein Anlauf von lediglich zwei Schritten erlaubt.
  • Danach ging es weiter zur Fragenbeantwortung. In einem 20 minutigem Gruppengespräch mussten die Jugendlichen Fragen zu aktuellen politischen Ereignissen sowie zu feuerwehrtechnischen und feuerwehrpolitischen Aufgaben beantworten.
  • Nach einer kurzen Pause ging es weiter zur Schnelligkeitsübung. Innerhalb von 75 Sekunden mussten acht doppelt gerollte C-Schläuche von der Startlinie aus hintereinander ohne Verdrehungen ausgelegt werden.
  • Die letzte Aufgabe des Tages war der Aufbau eines Löschangriffs. Wasserentnahme offenes Gewässer. Drei C- Rohren mussten entsprechend der Feuerwehrdienstvorschrift fehlerfrei zum Einsatz gebracht werden.

Für die Jugendlichen war es ein anstrengender Tag bei schwül warmen 30 Grad.

Um 14.30 Uhr folgte dann die Siegerehrung. Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Rieger lobte die teilnehmenden Jugendgruppen und sagte, dass alle mit ausgezeichneten Ergebnissen die Leistungsspange bestanden haben.

Link zu weiteren Fotos

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Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Silber erworben

Verfasst von ff-rastatt am 27. Juni 2009

2009-06-27 FF-RA Leistungsabzeichen in Silber(DR/ME) Am 27. Juni 2009 haben jeweils zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt-Niederbühl und Rastatt-Ottersdorf  in Stollhofen das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber mit Erfolg abgelegt. Nach vielen schweißtreibenden Übungsstunden konnten 9 Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt – Abteilung Ottersdorf , 11 Kameraden der Abteilung Niederbühl und zwei Kameraden der Kernstadt das eifrig Trainierte in die Tat umsetzen. Die Prüfungen (eine Löschübung und eine technische Hilfeleistung musste innerhalb enger Zeitgrenzen und möglicht wenig Fehlern bewältigt werden) wurden mit viel Lob bestanden.

Die Freiwillige Feuerwehr Rastatt gratuliert den Silbergruppen recht herzlich und bedankt sich für ihren Einsatz.

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